Amazon Partnerpogramm

Auch Amazon, der gigantische Online-Marktplatz, nutzt die Möglichkeit eines Partnerprogramms. Hierbei erhält man eine Werbekostenerstattung für verkaufte Produkte in Höhe von 5-10% – Die Vorgehensweise ist denkbar einfach: Eingeloggt im Amazon Werbepartner Bereich kann man sämtliche Artikel als Link mit einer eigenen persönlichen Referral-ID erstellen lassen. Diesen Link bzw. dieses Produkt empfiehlt man dann auf seiner Facebookseite, Twitterseite oder der eigenen Homepage. Sollte nun ein Besucher des Links innerhalb von 24 Stunden und bevor er auf einen weiteren gesponserten Amazon-Link klickt, etwas bei Amazon bestellen (dabei ist es unerheblich, ob es der empfohlene, oder ein anderer Artikel ist), so erhält man die o.g. Werbekostenerstattung von 5-10% (maximal 10€ pro Bestellung).

In der Praxis sieht das dann so aus: Amazon Partnernet Suchmaske

Man sucht sich einen (möglichst zum Thema seiner Seite passenden) Artikel, welchen man seinen Followern empfehlen möchte. Im gezeigten Beispiel handelt es sich um ein Buch namens Rheingold (Für alle Fantasy-Liebhaber ein Muss! 😉 ) – gibt es hier. Nachdem man den gewünschten Artikel angezeigt bekommt, klickt man auf „Link erstellen“   woraufhin der benötigte Referral-Link generiert wird – das sieht dann in etwa so aus:

Amazon Referral Link erstellen

Diesen Link kann man nun einfach kopieren und bei Twitter oder auf seiner eigenen Facebookseite einfügen. Es besteht auch die Möglichkeit den doch recht langen Werbelink noch mit dem URL Shortener (Im Bild „URL mit amz.to kürzen?“) zu kürzen.

Dieses Partnerprogramm hat, wie jedes andere auch, diverse Vorteile und Nachteile. Bei Amazon findet man fast für jedes Themengebiet passende Empfehlungslinks, welche man an seine Follower weitergeben kann, die Handhabung des Amazon Partnerprogramms ist recht einfach und es ploppen keine Popupfenster auf, wenn Follower auf den Link klicken. Nachteile sind ganz klar, dass Amazon ein ausgesprochen langes Regelwerk für Werbepartner bereithält – bei Nicht-Einhaltung der komplexen Richtlinien kann die Werbekostenerstattung einbehalten und man kann aus dem Partnerprogramm ausgeschlossen werden. Diese von Amazon bereitgestellte PDF Datei zeigt in groben Zügen, was erlaubt und was nicht gestattet ist. Des Weiteren muss man sage und schreibe 60 Tage auf die erste Auszahlung warten und man muss es irgendwie schaffen, die „Conversionrate“ (CR) auf mindestens 1% zu halten, das bedeutet, dass von 100 Leuten, die den Link angeklickt haben, mindestens einer auch etwas kaufen muss. Andernfalls sinkt die „CR“ und man wird eventuell, sofern sich das bis zum Monatsende nicht relativiert, aus dem Amazon Werbepartner Programm ausgeschlossen. (Die Artikel aus diesem Shop hier helfen mir immer sehr, die Conversionrate immer wieder nach oben zu ziehen, wenn es mal knapp werden sollte: Lustige Tassen, Funtassen, Spruchtassen.)

So kann Amazon Werbung dann auf deiner Facebookseite aussehen:

Amazon Werbung auf Facebookseite

Ob dieses Werbeprogramm für Dich das Richtige ist, wirst Du selbst testen müssen, da man hier keinen Standardwert in Form von „Bei 100 Klicks verdiene ich so und so viel“ veranschlagen kann – je nachdem, wie kauffreudig deine Follower sind, lohnt es sich entweder – oder nicht. Weitere Informationen und die Anmeldung zum Amazon Partnernet Werbeprogramm findest Du hier: http://partnernet.amazon.de